Skonto richtig gewähren und berechnen

19.7.2026 · 4 Min. Lesezeit

Skonto ist ein Preisnachlass für schnelle Zahlung - ein starkes Werkzeug gegen späte Zahlungseingänge. Richtig eingesetzt verbessert es deine Liquidität, ohne dass du auf viel Geld verzichtest.

So formulierst du Skonto auf der Rechnung

Die Skontovereinbarung gehört klar auf die Rechnung, zum Beispiel: 'Bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen gewähren wir 2 % Skonto, sonst zahlbar innerhalb von 30 Tagen netto.' Ohne diesen Hinweis besteht kein Anspruch auf den Abzug.

So berechnest du den Skontobetrag

Der Skontosatz bezieht sich auf den Bruttobetrag. Beispiel: Bei 1.190 Euro brutto und 2 % Skonto zieht der Kunde 23,80 Euro ab und überweist 1.166,20 Euro. Wichtig: Zieht der Kunde Skonto, mindert sich auch die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer entsprechend.

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Lohnt sich Skonto für dich?

2 % Skonto klingen wenig, sind aber aufs Jahr gerechnet ein hoher effektiver Zins - für den Kunden ein starker Anreiz, sofort zu zahlen. Für dich bedeutet schnelleres Geld weniger Liquiditätsengpässe und weniger Mahnaufwand.

Häufige Fragen

Muss ich Skonto anbieten?

Nein, Skonto ist freiwillig. Es ist ein Instrument, um schneller an dein Geld zu kommen.

Wird Skonto vom Netto- oder Bruttobetrag berechnet?

Üblicherweise vom Bruttobetrag der Rechnung.

Was passiert mit der Umsatzsteuer bei Skontoabzug?

Sie mindert sich anteilig. Bei korrekter Buchung wird die Bemessungsgrundlage angepasst.

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Dieser Ratgeber dient der Information und ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Beratung.